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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2018
Kennen wir uns?
Jesus, Marx und die Krise des Kapitalismus. Ein Streitgespräch
Der Inhalt:

Strampeln für fair gehandelte Kakaobohnen

vom 11.05.2018

Der Thüringer Extremsportler Guido Kunze ist nach 7000 Kilometern im Fahrradsattel an seinem Ziel in Erfurt eingetroffen. Im Gepäck hatte er knapp vierzig Kilogramm Kakaobohnen, die er auf einer 3600 Kilometer langen »Abenteuer-Schokolade«-Tour in Ecuador und Kolumbien eingesammelt hat. Mit seiner sechswöchigen Reise durch Südamerika und Europa wollte der gebürtige Mühlhäuser auf die Schattenseite der billigen Schokolade in deutschen Supermärkten hinweisen. Außerdem wollte der Sportler auf die Arbeitsbedingungen der Bauern und auf ökologische Aspekte des Kakao-Anbaus aufmerksam machen. Dafür sollten die »Fairtret«-Bohnen nur mit der Kraft seiner Muskeln und des Windes in die »Goldhelm«-Manufaktur nach Erfurt gelangen, wo sie in den kommenden Monaten zu Schokolade verarbeitet werden sollen. Zwei Stürze im Regenwald seien relativ glimpflich verlaufen, ein platter

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