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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2018
Kennen wir uns?
Jesus, Marx und die Krise des Kapitalismus. Ein Streitgespräch
Der Inhalt:

Geld für Essener Tafel

Die Entscheidung war umstritten: War es von den Verantwortlichen der Essener Tafel richtig, einen kurzzeitigen Aufnahmestopp für Ausländer zu verhängen, weil bedürftige alte Menschen und Mütter mit Kindern sich von jungen ausländischen Männern bedrängt gefühlt hatten? Die Entscheidung hat der Essener Tafel jedenfalls einen Geldsegen verschafft. Seitdem im Februar die eingeschränkte Ausgabe bekannt wurde, seien der Einrichtung rund 50 000 Euro mehr an Spenden zugeflossen als im Vergleichszeitraum 2017, sagte der Leiter der Tafel, Jörg Sartor, dem in Hamburg erscheinenden »Zeit-Magazin«. Es handle sich dabei vor allem um viele kleine Beträge, mit denen die Spender ihren Zuspruch für das Vorgehen ausdrücken wollten. Auf Banküberweisungen stünden vielfach Solidaritätsbekundungen wie »Durchhaltespende«. Bis Ende April sind beim Chef der Tafel zudem mehr als 4000 E-Mails von Bürgern aus ganz Deutschland eingetroffen, viele davon positiv. Die Absender äußerten überwiegend Sympathie für den Aufnahmestopp.

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