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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2017
Reformation 2.0: Das wahre Erbe Martin Luthers
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 12.05.2017

Österliches Gespräch

Zu: »Was heißt Auferstehung?« (7/17, Seite 28-32)

Ich möchte Frau Strotmann und Herrn Schrom für das Interview mit Patrick Roth und Margarete Gruber danken. Endlich wieder ein echtes Gespräch über Auferstehung, über biblische Suche und den Alltag des Menschen von heute. Besonders bemerkenswert fand ich den Satz von Herrn Roth: »Die Tatsache, dass uns dürstet, beweist, dass es ›Wasser‹ gibt …«.

Gaudentius Sauermann, Travenbrück

Der Beitrag war eine große Bereicherung für mich und meine Freunde. Im Vergleich zu den hintergründigen, kreativen und tiefschürfenden Aussagen von Patrick Roth erscheinen mir die Antworten von Margareta Gruber doch recht platt. Ist das die Theologie, die kirchlich gelehrt wird? Thomas Fieglmüller, A-Wien

Bitte verschonen Sie mich mit Beiträgen, in denen selbsternannte Gurus den Stab über den Rest der Menschheit brechen und sich als einzig Sehende gegenseitig bestätigen. Roths Verurteilungen strotzen vor Überheblichkeit: »Der Mensch hat seinen höchsten Wert verloren … Auch die Kunst wagt es nicht mehr, den Sinn herauszuarbeiten …« Substanzielles haben weder er noch Frau Gruber beizutragen. Nachdem sich die Kirche von ihrer Besserwisserei in Physik und Ethik verabschieden musste, scheint man sich in Besserwisserei auf dem Gebiet der Spiritualität spezialisieren zu wollen. Auch wenn das den Vorteil hat, nicht falsifizierbar zu sein – mit der hier vorgeführten Arroganz wird jeder sinnvolle Ansatz desavouiert. Markus Zehetbauer, Uffing

Die Frage nach der Auferstehung von einer Theologin und einem Schriftsteller diskutieren zu lassen ist ein interessanter Ansatz. Doch die Debatte bewegte sich auf einem sprachlich und gedanklich ziemlich abgehobenen Niveau, was mich als Laien eher abstößt. Ein Beispiel: »Manchmal stellt sich nach solcher Erfahrung auch das Gefühl ein, man habe – paradox, gerade im Zerschlagensein – ihm zum Gefäß gedient.« Man kann doch solche fruchtbaren Gedanken wesentlich klarer und verständnisvoller formulieren, auch im Hinblick auf ein breites Publikum. Liebe Redakteure, achtet bitte mehr auf spra

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