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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2015
Das Verschwinden der Freiheit
Der Sozialpsychologe Harald Welzer über die Bedrohung durch Google ...
Der Inhalt:

Ein New York, das allen gehört

von Lotta Suter vom 08.05.2015
Gut zwanzig Jahre wurde die US-Metropole von neoliberalen Bürgermeistern regiert. Die Reichen beherrschten die Stadt, die Armen wurden verdrängt. Doch seit gut einem Jahr amtiert der Linke Bill de Blasio
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Voller Stolz stellte Bürgermeister Bill de Blasio den New Yorkern vor Kurzem ein Überbauungsprojekt im Stadtteil Queens mit 11 000 erschwing lichen Wohnungen vor. Eine gute Nachricht in dieser 8,4-Millionen-City mit chronischer Wohnungsnot. Doch kaum war der Applaus für de Blasio verhallt, ließ der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, verlauten, aus der Sache werde nichts. Denn der Bundesstaat stelle sein Land auf dem Bahngelände der Stadt nicht zur Verfügung.

Der öffentlich ausgetragene Konflikt zeigt die Spannungen auf dem Weg zu einem gerechteren New York: Da ist einmal das seit je schwierige Verhältnis zwischen New York City, der dynamischen Metropole, und New York State, dem eher beschaulichen Bundesstaat, der in vielen organisatorischen und vor allem finanziellen Fragen die