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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 9/2013
Die Suchbürger
Evangelischer Kirchentag: Offen, freundlich, unentschieden
Der Inhalt:

Ist es auch Wirrwarr, so hat es doch Methode

von Thomas Gesterkamp vom 17.05.2013
Gleichstellung, Kindeswohl, Geburtenrate: Die Familienpolitik ist widersprüchlich. Die Wählerwünsche sind es aber auch
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Herdprämie« ist die erfolgreichste Begriffsprägung in der familienpolitischen Debatte der letzten Jahre. Den Gegnern des Betreuungsgeldes gelang es damit, dem von der bayerischen CSU durchgesetzten Vorhaben einen erzkonservativen Beigeschmack zu geben. Eltern, die ihr Kind länger als zwölf Monate zu Hause versorgen wollen, sind nach dieser Lesart eine kleine Minderheit – und einer vorgestrigen Ideologie verhaftet. Doch ist es für jedes Einjährige optimal, die Arbeitswoche der Eltern ganztags in außerhäuslicher Betreuung zu verbringen?

Das Wahlvolk ist hier offenbar anderer Ansicht als die Politik. In einer aktuellen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa sagen erstaunliche 42 Prozent, Frauen sollten nach der Geburt ihres Kindes drei Jahre oder länger aus dem