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Religion ist die Sollbruchstelle

Kenia nach dem Massaker an der Universität Garissa: Al-Shabaab-Milizen sortierten148 junge Christen aus der Menge der Studierenden aus, um sie zu töten. Christen und Muslime halten dennoch am Religionsfrieden fest
von Bettina Rühl vom 24.04.2015
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Wer sich etwas Mühe gibt, findet im Internet Fotos der toten, zumeist christlichen Studenten, die Islamisten der aus dem benachbarten Somalia stemmenden Al-Shabaab-Miliz am 2. April in der Stadt Garissa im Nordosten Kenias ermordeten. Die Leichen der jungen Menschen liegen in Reihen, manche so verrenkt, als hätten sie noch gegen den Tod zu kämpfen versucht. Neben einigen sind große, dunkle Flecken zu sehen, das muss ihr Blut sein. Der Anschlag auf die Universität von Garissa ist das blutigste Attentat in Kenia seit über 15 Jahren. 148 Menschen starben, die meisten Studierende.

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