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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2015
Mitten unter uns
Sklaverei ist längst nicht ausgestorben
Der Inhalt:

Ein Körnchen Hoffnung

von Wolfgang Kessler vom 24.04.2015
Im Atomstreit zwischen dem Iran und den USA siegen Diplomaten, nicht Krieger

Auf den ersten Blick erscheint die Atom-Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran als rein pragmatischer Kompromiss. Eine Weltmacht wollte verhindern, dass ein islamisch regiertes Land zur Atommacht wird. Und eine Regionalmacht wollte den Dauerkonflikt mit dem Todfeind in Washington entschärfen, um sich auf die eigene Wirtschaft und auf seine regionalen Interessen konzentrieren zu können.

Diese Art von pragmatischer Interessenpolitik spielte sicherlich auf beiden Seiten ein Rolle. Und doch ist die Atomvereinbarung mehr. Sie zeigt, dass Konflikte auch in einer Zeit von zunehmend gnadenloser Gewalt und Kriegen noch diplomatisch entschärft werden können.

Dabei waren die Bedingungen nicht die besten. Seit Jahrzehnten sind die USA und der Iran Todfeinde. Im Iran gilt Amerika als »der große Satan«, die USA zählten den Ira

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