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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2015
Mitten unter uns
Sklaverei ist längst nicht ausgestorben
Der Inhalt:

Bergoglio-Style

von Britta Baas vom 24.04.2015
Franziskus macht die konservative Kirchenelite immer wütender. Kein Wunder

Gemocht haben sie ihn von Anfang an nicht. Wenn einer nach seiner Wahl zum Papst zur wartenden Menge schon »Guten Abend!« sagt. Brokat nicht liebt. Edelschuhe verabscheut. Und seine Aktentasche selber trägt. Dass kann ja nichts werden!

Jorge Bergoglio alias Franziskus führt sein Amt genau so, wie es eine konservative katholische Elite verabscheut: Für die unantastbare Heiligkeit der Kirche scheint er keinen Sinn zu haben. Dogmatische Korrektheit und Liturgiepflege hält er nicht für seine ersten Aufgaben. Und theologische Debatten interessieren ihn nur insoweit, wie sie das wahre Leben berühren. Kurz: Der Mann ist ein Graus für erhabene Stilbewahrer und papierverliebte Intellektuelle.

Trotzdem hüteten sie sich lange, ihre Kritik laut werden zu lassen. Franziskus war einfach viel zu beliebt. Doch mittlerweile hab

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