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Der Pfarrer und sein Handy

Der eritreische Priester Mussie Zerai lebt in der Schweiz. Er hat Tausenden Bootsflüchtlingen das Leben gerettet
von Eric Breitinger vom 24.04.2015
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Sein Mobiltelefon lässt er in der Sakristei. Ein Helfer holt ihn, wenn ein Notruf hereinkommt. Pfarrer Mussie Zerai zelebriert mit einem weißen Käppi auf dem Kopf, das Priester im ostafrikanischen Eritrea bei der Messe tragen. Er betet auf Geez, der altäthiopischen Liturgiesprache. Sein Bass erfüllt die Kirche Sankt Josef in Solothurn. Dann stimmt er den Liturgiegesang Ziema an, seine Gemeinde fällt mit ein. Die Morgensonne taucht für einen Moment das Kruzifix im Chor in strahlend helles Licht. Das dürfte Zerai gefallen.

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