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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2015
Mitten unter uns
Sklaverei ist längst nicht ausgestorben
Der Inhalt:
Aufgefallen

Der Menschenfischer

von Eva-Maria Lerch vom 24.04.2015
Harald Höppner kauft einen alten Kutter, um Flüchtlinge aus dem Mittelmeer zu retten. Und ertrotzt in der ARD eine Gedenkminute für die Ertrunkenen

Sonntagabend im Ersten. 700 Männer, Frauen und Kinder sind an diesem Tag vor der Insel Lampedusa im Mittelmeer ertrunken. Wenige Tage zuvor starben 400 Bootsflüchtlinge vor der libyschen Küste. In der Talkshow Günther Jauch diskutiert der Moderator mit seinen Gästen sehr kontrovers über Ursachen und politische Verantwortung. Kurz vor Schluss soll dann auch Harald Höppner aus dem Publikum ein paar Worte über seine private Rettungsinitiative im Mittelmeer erzählen. Doch der 41-jährige Einzelhändler aus Brandenburg ignoriert den Moderator, erstürmt mit raschen Schritten das Podium und ruft zu einer Gedenkminute für die ertrunkenen Flüchtlinge auf.

Jauch ziert sich, will ihn stoppen – »Herr Höppner ...«, doch das Publikum ist bereits aufgestanden. »Deutschland sollte eine Minute Zeit haben, um dieser Menschen zu gedenken

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