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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2015
Mitten unter uns
Sklaverei ist längst nicht ausgestorben
Der Inhalt:

Das verwundete Ich

von Norbert Copray vom 24.04.2015
Stichwort: Mit Verletzlichkeit leben lernen

Claudia Mariéle Wulf
Wenn das Ich zerbricht …
Gedanken zum Psychotrauma für Betroffene und ihre Begleiter. Lit. 226 Seiten. 29,90 €

Kristina Augst
Auf dem Weg zu einer traumagerechten Theologie
Religiöse Aspekte in der Traumatherapie – Elemente heilsamer religiöser Praxis. Kohlhammer. 224 Seiten. 19,90 €

Wulf Rössler/
Vladeta Ajdacic-Gross (Hg.)
Prävention psychischer Störungen
Konzepte und Umsetzungen. Kohlhammer. 206 Seiten. 59,99 €

Gerhard Dieter Ruf
Schizophrenien und schizoaffektive Störungen
Störungen systemisch behandeln. Carl-Auer.
174 Seiten. 24,95 €

Rolf Sellin
Bis hierher und nicht weiter
Wie Sie sich zentrieren, Grenzen setzen und gut für sich sorgen. Kösel. 206 Seiten. 16,99 €

Beate Felten-Leidel
Von wegen Mimose
Wie ich meine Hochsensibilität als Stärke erkannte. Balance. 240 Seiten. 17,95 €

Seelische, soziale und körperliche Verletzungen können tief greifend und sehr schwer zu bewältigen sein. Doch es gibt inzwischen sehr gute Therapieansätze, Begleitsettings und Selbsthilfemethoden im Umgang mit seelischen Traumata. Hier ist zunächst von zwei herausragenden Büchern die Rede, die sich damit befassen: Claudia Mariéle Wulf, Professorin für Moraltheologie und christliche Ethik in der Schweiz, hat aus ihrer Arbeit mit und Begleitung von traumatisierten Menschen und ihren Angehörigen heraus und in Kenntnis wissenschaftlicher Grundlagen ein Buch über »Psychotrauma für Betroffene und ihre Begleiter« geschrieben. In »Wenn das Ich zerbricht …« zeigt sie in einfacher Sprache, solide und einfühlsam, wie sich eine Traumatisierung vollzieht, wie sie sich anfühlt und äußert, was zu einem Trauma führt, welches die Folgen sind, was man dann selbst und auch mit einer Therapie tun kann und wo Angehörige und Begleiter hilfreich wirken können. Dabei richtet sich das Interesse auf die Heilung. Das ist ein hoher, kaum einzulösender Anspruch. Denn man bleibt traumatisiert, auch wenn man lernt, die problematischen Folgen konstruktiv zu überwinden und mit dem Trauma zu leben.

Das verdeutlicht das Buch »Auf dem Weg zu einer traum

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