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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2015
Mitten unter uns
Sklaverei ist längst nicht ausgestorben
Der Inhalt:

Das Leiden am Zölibat

vom 24.04.2015

Die Zeit sei reif, katholischen Priestern freizustellen, ob sie zölibatär leben oder heiraten wollen. Die Mehrzahl der Gläubigen und etliche Bischöfe könnten sich verhei ratete Priester gut vorstellen. Die katholische Kirche sollte daher nicht länger am Pflichtzölibat festhalten. Darum bittet der Theologe und Psychotherapeut Wunibald Müller Papst Franziskus in einem persönlichen Brief. Als Leiter des Recollectio-Hauses in Münsterschwarzach begleitet Müller Geistliche in schweren persönlichen Krisen. Er weiß um die Zerrissenheit und das Leid, das heimliche Beziehungen mit sich bringen. Verstärkt wird Müllers Bitte durch die Ergebnisse einer umfangreichen Studie über die seelische Gesundheit katholischer Seelsorger in Deutschland. Danach sagt ein Drittel der befragten Priester, der Zölibat wirke sich belastend aus. Ein Viertel würde diese Lebensform nicht mehr wählen. Auch weltweit geht die Zahl der Männer, die Priester werden wollen, zurück.

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