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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2013
Landraub
Der globale Kampf um Boden fordert Opfer
Der Inhalt:

Aufstehen gegen Landraub

vom 26.04.2013
Partner im Süden stärken, Bauern unterstützen, aufklären: Diese Initiativen setzen sich für das Recht auf Land ein. Wer dem Kampf um Boden etwas entgegensetzen will, kann sich engagieren

Brot für die Welt

Partner im Süden stärken

Eine interaktive Ausstellung zum Thema »Handelsware Land – Wie das Geschäft mit Ackerflächen Existenzen vernichtet« hat Brot für die Welt aktuell zusammengestellt. Auf dem Evangelischen Kirchentag vom 2. bis 4. Mai in Hamburg wird sie erstmals gezeigt (Halle B7, Messegelände). Anschließend kann sie ausgeliehen werden. Ferner sind Materialien für Gruppen und für Gottesdienste zum Thema Landraub erhältlich. Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst ist das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland. Sein Anliegen: Arme und ausgegrenzte Menschen sollen dazu befähigt werden, aus eigener Kraft ihre Lebenssituation zu verbessern. Dazu unterstützt es Partnerorganisationen in den Ländern des Südens. Und diese waren es, die das Hilfswerk von 2009 an auf das Thema Landraub aufmerksam gemacht hatten. Seitdem engagiert sich Brot für die Welt auch in seiner Lobby-, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit zum Thema Landgrabbing.

Brot für die Welt, Tel. 030/65211-1189, www.brot-fuer-die-welt.de

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

Solidarität unter Bauern

Bäuerliche Landwirtschaft ist die Zukunft der Landwirtschaft. Davon ist die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) überzeugt. Landgrabbing aber führt zu industrieller Landwirtschaft. Auch in Deutschland. Insbesondere in Ostdeutschland befindet sich das Land zunehmend in den Händen weniger großer Betriebe. Der bäuerlichen Landwirtschaft werde damit der Boden entzogen. Land, das in Ostdeutschland von der öffentlichen Hand veräußert wird, gehe fast immer an die Nachfolgeunternehmen der einstigen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften. Die AbL unterstützt Bauern, die dagegen klagen. Der 1980 gegründeten Arbeitsgemeinschaft gehören rund 2000 Mitglieder an, knapp die Hälfte von ihnen wirtschaftet biologisch.

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Tel. 02381/9053171; www.abl-ev.de

Berliner Institut für christliche Ethik und Politik

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