»Zeichen der Unfreiheit in unserer freien Welt«

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Nur mit Gewalt, nur mit Terror war es möglich, einen jüdischen Staat auf dem Boden Palästinas zu gründen. David Ben Gurion, der Vater des modernen Israels, hat es selber so dargestellt: »Wäre ich ein Palästinenser, hätte auch ich um meinen Heimatboden gekämpft.« Die neuen Ankömmlinge siegten. Sie waren unerbittlich. Sie waren zum großen Teil die Überlebenden des Massenmordes am jüdischen Volk. So wie die Deutschen in Schlesien und Ostpreußen wurde eine gute Hälfte der Palästinenser in die Flucht getrieben. Unzählige ihrer Dörfer wurden vernichtet. Der Gründungstag Israels war der »Tag der Tragödie« für die Palästinenser. So begann der tragische Konflikt, der heute noch andauert.
Die Welt hat ein hartes Urteil getroffen, und es musste so kommen. Eine Heimat für das geschundene jüdische Volk war i
Paul Oestreicher wurde 1931 als Sohn des Kinderarztes Paul Oestreicher im thüringischen Meiningen geboren. Aufgrund der jüdischen Abstammung seines Vaters musste seine Familie 1939 aus Deutschland fliehen. Sie fand in Neuseeland Asyl. Später ging er nach England. Er ist anglikanischer Pfarrer, Publizist und war Leiter des Versöhnungszentrums der Kathedrale von Coventry. Heute lebt er mit seiner Frau Barbara Einhorn, deren Eltern ebenfalls einst vor dem Nazi-Terror aus Deutschland geflohen waren, in England und Neuseeland.
