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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2010
Papstkirche am Abgrund
Ein Bischof sagt, was sich jetzt ändern muss
Der Inhalt:

Mit dem Mut zur Wahrheit

vom 23.04.2010

Geoffrey Robinson 2004 emeritierter Weihbischof von Sydney, ist ein katholischer Kirchenführer mit einer innerkirchlichen Courage, die nicht allzu häufig ist unter den Oberhirten in der katholischen Kirche. Geboren 1937 im Provinzstädtchen Richmond, kommt er bereits als Junge in ein »Kleines Seminar« der Maristen-Schulbrüder. Dort wird er sexuell von einem Erwachsenen missbraucht, »nicht von einem Priester und nicht von einem Verwandten«, wie Robinson rund ein halbes Jahrhundert nach dem Verbrechen der Öffentlichkeit berichtet. Ende 1960, knapp zwei Jahre vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, wird Geoffrey Robinson zum Priester geweiht. Der Theologe und Kirchenrechtler arbeitet als Gemeindeseelsorger und leitet die Kirchengerichte des Erzbistums Sydney. Robinson ist auf diese Weise viele Jahre lang mit dem Leiden katholischer Paare unter der rigiden kirchlichen Ehe- und Sexuallehre konfrontiert. Im Auftrag seiner Mitbischöfe arbeitet Weihbischof Robinson die sexuellen Missbrauchsskandale in Australien auf. Der breiten Öffentlichkeit wird er bekannt wegen seiner Aufklärungsarbeit und wegen seines revolutionären Buches »Macht, Sexualität und die katholische Kirche«.

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