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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 8/2010
Papstkirche am Abgrund
Ein Bischof sagt, was sich jetzt ändern muss
Der Inhalt:

Mal den Spieß umdrehen

von Ursula Homann vom 23.04.2010
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Franz M. Wuketits Lob der Feigheit Hirzel. 186 Seiten. 22 €

Mut und Tapferkeit werden bewundert, Feiglinge verachtet. Für den Wissenschaftstheoretiker Franz M. Wuketits ist es höchste Zeit, den Spieß umzukehren. Immerhin hätten wir »zu viele tote Helden, aber zu wenige lebende Feiglinge.« In Anlehnung an Erasmus von Rotterdams »Lob der Torheit« und Volker Sommers »Lob der Lüge« preist er die positiven Seiten von Feigheit. Denn Feiglinge denken nicht daran, sich verbrecherischen Ideologien zu opfern, ziehen nicht freiwillig in den Krieg und haben damit die Chance, länger als sogenannte Helden am Leben zu bleiben. Kurzweilig lotet der Autor Überlebensstrategien in der Tierwelt aus, führt Beispiele aus der Literatur und dem Alltag an, erzählt kleine Anekdoten und