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Peanuts, Kohl und Entschädigung

von Nils Floreck vom 21.04.2000
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Die Verhandlungen um die Entschädigung für die Zwangsarbeiter gehen in die letzte Phase. Das unwürdige Geschachere kommt damit endlich zu einem Ende. Doch die Betroffenen erhalten keine wirkliche Entschädigung, sondern nur einen symbolischen Betrag. Nun ist das immer noch besser als nichts. - Schließlich hat Politik viel mit Symbolik zu tun. Allerdings verlangen die Verhandlungsführer der Wirtschaft jetzt Rechtssicherheit für alle Firmen, also auch für die, die sich an dem Fonds gar nicht beteiligen. Damit wird die Entschädigung zu einem Schweigegeld. Außerdem sind im Vergleich zu den Maximalprofiten, die die beteiligten Unternehmen aus der Zwangsarbeit gewonnen haben, fünf Milliarden Mark lächerlich. Mehr aber will die Wirtschaft auf keinen Fall in den Fonds einzahlen. Und noch nicht einmal diese fünf Milliarden hat sie zusammen.

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