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Das Grab darf nicht leer bleiben

von Sabine Bode vom 21.04.2000
Ein Abschied, bevor das Leben begann: Wie Eltern Tot- und Fehlgeburten verkraften
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Auf dem alten Hermann-Friedhof in Augsburg kommt - etwas abseits gelegen - das Gegensätzlichste, was Menschen sich überhaupt vorstellen können, zusammen: Geburt und Tod. In einem besonderen Gräberfeld haben Eltern ihre toten Kinder beerdigt. Die meisten Babys sind noch im Mutterleib oder während der Entbindung gestorben.

Das Gräberfeld ist wie ein Labyrinth angelegt. Es gibt keine Grabreihen und keine rechteckig eingegrenzten Ruhestätten. Dennoch ist es alles andere als ein anonymer, unpersönlicher Ort. Viele Eltern haben die Stelle, wo ihr Kind liegt, durch eine kleine Steinplatte mit Namen gekennzeichnet. Oder sie haben einen Rosenstock, manchmal auch ein Äpfelbäumchen gepflanzt.

Dieses besondere Fleckchen Friedhof existiert seit einigen Jahren. Das Beispiel hat Schule gemacht. Gräberfelder für früh verstorbene Kinder

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