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»Arbeitslosigkeit droht das Land zu zerreißen«

von Bettina Röder vom 21.04.2000
Jeder Dritte im Osten hat keine Arbeit mehr. Doch das darf kein Schicksal bleiben. Fragen an Helge Klassohn
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Publik-Forum: Die Arbeitslosenquote liegt offiziell in Sachsen-Anhalt bei über 20 Prozent. Welche spürbaren Folgen hat das in der Region, und welche Langzeitfolgen fürchten Sie?

Helge Klassohn: Zunächst, die Zahl von 20 Prozent ist nicht zutreffend. Vielerorts liegt die reale Arbeitslosigkeit bei 40 oder gar 50 Prozent. Doch bevor ich zu den politischen Fragen komme: Die spürbarste Folge für uns in der kirchlichen Arbeit ist die Abwanderung, die anhält. Wir haben einen Mitgliederschwund, der im Moment gar nicht so sehr durch Austritte bestimmt wird, sondern ganz wesentlich durch Abwanderung und Sterben. Beides muss leider in einem Atemzug genannt werden, denn Abwanderung heißt ja zuallererst, dass die jungen Leute gehen. Sachsen-Anhalt liegt bei der Abwanderung Jugendliche

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