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Publik-Forum, Heft 7/2022
Opfer bringen
Der Krieg, Karfreitag und die Osterhoffnung
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Profifußball will gegen Antisemitismus vorgehen

vom 08.04.2022
(Foto: imago images/Hartenfelser)
(Foto: imago images/Hartenfelser)

Immer wieder kommt es zu antisemitischen Ausfällen in Deutschlands Stadien. Im Spiel zwischen Union Berlin und Maccabi Haifa Ende 2021 etwa beleidigten Fans andere Zuschauer antisemitisch. Beim Spiel Deutschland gegen Israel kürzlich zeigte ein Zuschauer den Hitlergruß. Die Posts dazu in sozialen Netzwerken waren widerlich. Der deutsche Profifußball will nun verstärkt gegen Antisemitismus agieren. Ansgar Schwenken, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Fußball Liga, sagte auf einer Tagung in Dortmund, Antisemitismus müsse als Thema anerkannt und bearbeitet werden. Die Professionalisierung der Fanarbeit in den vergangenen Jahren biete den 36 Clubs gute Bedingungen dafür. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, erklärte, mit dem Profifußball sei ein starker Verbündeter gewonnen worden. In der Bundesliga gebe es bereits eine Fülle von Initiativen zur Erinnerung an Sportler, die in der Nazizeit ermordet wurden. Zugleich mahnte er: So wie antisemitische Vorurteile Unsinn seien, sei es ebenso das Vorurteil, Fußballfans seien per se ungehobelt und dumpf.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 07/2022 vom 08.04.2022, Seite 28
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