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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2020
Der Sinnlosigkeit widerstehen
Ostern in der Corona-Krise
Der Inhalt:

Leichtfüßige Großstadtlyrik

von Claudius Grigat vom 10.04.2020

Pop/Chanson. Mancher kennt ihre melancholische bis heitere Lyrik nur von Kalendern und Postkarten. Dabei hat sie mit ihrem unverkennbaren Ton einen festen Platz in der deutschsprachigen Lyrik des 20. Jahrhunderts: die jüdische Dichterin Mascha Kaléko. 1907 im polnischen Chrzanów geboren, in Berlin aufgewachsen, musste sie in die USA emigrieren und siedelte schließlich nach Israel über.

Gerne wird ihr Stil als Großstadtlyrik bezeichnet und wegen des oft ironischen Tonfalls mit Joachim Ringelnatz und Erich Kästner verglichen. Die Mischung aus Melancholie und Zärtlichkeit in Kalékos Gedichten ist etwas Besonderes. Eine ungewöhnliche Leichtigkeit im Umgang mit Sprache und Sprachbildern verbindet sich mit inhaltlichem Tiefgang. Hin und wieder wurden ihre Texte schon als Chansons vertont, aber wohl noch nie in ein so

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