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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2018
Krone der Schöpfung?
Es ist Zeit für eine Grüne Reformation
Der Inhalt:

Die Welt, ein schwarzer Fels

Die Bayer-Monsanto-Fusion zeigt, wer den globalen Markt beherrscht

Werner Baumann, der Chef des Chemiekonzerns Bayer, feiert die Fusion seines Unternehmens mit Monsanto als »Meilenstein«. Doch gefeiert wird auch anderswo. Denn der Bayer-Monsanto-Deal zeigt, wer die Welt wirklich beherrscht: der weltgrößte Investor Blackrock, zu deutsch »schwarzer Fels«. Und dies mit schwerwiegenden Folgen für die ganze Menschheit.

Blackrock gibt sich zwar als zahmer Verwalter des Vermögens reicher Institutionen und Einzelpersonen. Tatsächlich investiert der Finanzkonzern jährlich mehr Geld, als alle Mitgliedsländer der Europäischen Union pro Jahr erwirtschaften. Er ist an allen Unternehmen im Deutschen Aktienindex beteiligt – und an vielen Weltkonzernen.

So zieht Blackrock seit Jahren die Fäden bei Fusionen auf dem Weltmarkt der Agrarchemie – subtil im Hintergrund, aber konsequent. Zunächst trieb der Finanzkonzern die Fusion der US-Chemiekonzerne Du Pont und Dow Chemical voran, an beiden besitzt Blackrock Anteile. Dadurch entsteht einer der größten Chemiekonzerne der Welt. Nun kommt mit Bayer-Monsanto ein riesiger Saatgut- und Gentech-Multi hinzu. Zudem unterstützte Blackrock die Übernahme des Schweizer Agrarchemiemultis Syngenta durch den chinesischen Multi Chem-China.

Warum das alles? Offenbar will Blackrock die Welt der Agrarchemie so aufteilen, dass sich die großen Drei nicht mehr ins Gehege kommen. So werden die Renditen derer, die ihr Geld vom Schwarzen Felsen verwalten lassen, nachhaltig gesichert.

Damit geraten die Lebensgrundlagen von Milliarden Menschen unte