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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2017
Was heißt Auferstehung?
Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Patrick Roth und der Theologin Margareta Gruber
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 07.04.2017

Streit um Erdogan

Zu: »Erdogans Auftritt verhindern?« (5/17, Seite 8)

Ich bin Jahrgang 1933 und habe als Kind und Heranwachsende die Folgen des »Ermächtigungsgesetzes« von Adolf Hitler 1933 erlebt: Krieg und totale Zerstörung unseres Landes. Bettina Röder hat in der DDR Unfreiheit der Meinung und der Rede hautnah erlebt. Darum wehren wir uns dagegen, dass türkische Politiker in Deutschland und Europa für das Präsidialsystem Präsident Erdogans sollen werben dürfen, Oppositionspolitikern aber augenscheinlich die Redefreiheit verwehrt ist. Es darf nicht sein, dass türkische Politiker gewählte Vertreter der europäischen Völker derart beschimpfen und beleidigen. Damit beleidigen und beschimpfen sie die europäischen Völker. Telse Pistor, Cuxhaven

Beide Positionen sind richtig und fragwürdig zugleich. Unsere Demokratie ist stark, sagt Elisa Rheinheimer-Chabbi; aber wir sollten uns nicht zu sehr darauf verlassen, auch wenn Pegida und AfD (noch) nicht so machtvoll auftreten wie der Front National in Frankreich. Wir brauchen eine wehrhafte Demokratie; da hat Bettina Röder recht. Doch mit Verboten lässt sich die Freiheit nicht dauerhaft schützen. Karl-Heinz Haid, Isny

Es muss doch noch Parteien in der Türkei geben, die gegen diese Verfassungsänderung sind; eventuell auch demokratische Parteien, die Erdogan verboten hat. Bis vor Kurzem war die Türkei doch noch eine Demokratie. Treten deren Vertreter (zu anderen Zeiten) an den gleichen Stellen auf? Dann wäre zwar Wahlkampf aus der Türkei nach Deutschland exportiert, aber das wäre lange nicht so schwer auszuhalten wie nur das despotische Auftreten Erdogans. Doris Rüb, Publik-Forum online

Politiker, die aus einem Land kommen, das die freie Meinungsäußerung verbietet beziehungsweise kontrolliert, sollten in einem anderen Land nichts zu sagen haben. Ausländische Mitbürger haben die Möglichkeit, selbst die Informationen einzuholen, die sie brauchen, um ihr Wahlrecht auszuüben. Werbereden in Deutschland zwecks Wahlkampf ausländisch

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