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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2015
Und der Mensch schuf das Netz
Gott in der digitalen Revolution
Der Inhalt:

»Wenn die Ehre verletzt wird«

von Gabriele Lorenz-Rogler vom 10.04.2015
In Afghanistan hat die Traumatisierung der Menschen dramatisch zugenommen. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet die Psychoanalytikerin Inge Missmahl in dem Land. Ein Gespräch über Scham, Gewalt und Versöhnung
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Publik-Forum: Frau Missmahl, Sie sind gerade wieder nach Afghanistan gereist, wo Sie seit fast elf Jahren als Psychotherapeutin arbeiten. Wie sieht heute das Leben in einem Land aus, in dem seit dreißig Jahren kein Friede herrscht?

Inge Missmahl: Der Alltag der Menschen in Afghanistan ist anstrengend. Die Sicherheitslage hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Die dauernde Präsenz von Gewaltbereitschaft und realer Gewalt, nicht zu wissen, was am nächsten Tag passiert, ob Familienmitglieder jeweils sicher nach Hause kommen werden – all das schränkt die persönliche Bewegungsfreiheit sowie persönliches und kollektives Wohlbefinden ein.

Mit welchen Folgen?

Missmahl: Die