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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2014
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Was die Affäre Limburg lehrt
Der Inhalt:

Marine Le Pen und die Katholiken

von Alexander Brüggemann vom 11.04.2014
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Die Kommunalwahlen in Frankreich zeigen: Die Katholiken liegen zwar tendenziell im Meinungs-Mainstream, sind aber für die rechten Extreme schwerer zu ködern. Eine Befragung von 7500 Katholiken durch die katholische Zeitschrift La Vie ergab: Etwa 66 Prozent der Katholiken lehnen Marine Le Pen und ihren Front National ab – gegenüber 61 Prozent in der Gesamtgesellschaft. Sieben Prozent der Katholiken erklären dem Front National nahezustehen, wobei diese Zahl seit 2012 stabil blieb. Den Grund für diese gewisse Resistenz sehen Beobachter vor allem in der Anhänglichkeit der Katholiken an die »klassischen Konservativen«. Beunruhigend ist allerdings die Tatsache, dass sich rund zehn Prozent der jungen Katholiken unter 35 Jahren der Le-Pen-Partei nahe fühlen – gegenüber nur einem Prozent der über 65-Jährigen. Insgesamt gibt es unter den Katholiken Frankreichs deutliche Zeichen für eine Politikverdrossenheit: 46 Prozent vertrauen weder den Rechten noch den Linken, das sind 16 Prozent mehr als im Vorjahr. In der Gesamtbevölkerung sagen immerhin bereits 61 Prozent »weder – noch«.