Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2014
Fehlbar
Was die Affäre Limburg lehrt
Der Inhalt:

»Eine neue Welt entdecken«

von Annette Lübbers vom 11.04.2014
Warum Heinrich Lemmen Literatur-Seminare für Menschen mit Hörschädigung veranstaltet
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Schon als Kind konnte ich nicht gut hören. Hilfe bekam ich nicht, stattdessen gab es in der Schule oft Schläge, weil ich angeblich so ein Träumer war. Nun habe ich schon seit vielen Jahren ein Implantat. Leider wird für Menschen wie mich kulturell bei uns nicht viel geboten: Im Fernsehen fehlen die Untertitel, und Veranstaltungen mit Gebärdensprache gibt es nur selten. Da bleiben Menschen mit Hörschädigungen oft außen vor. Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass ich schon immer gerne gelesen habe. Gerne erinnere ich mich an ein Tschechow-Seminar, das ich 2002 in der Volkshochschule besucht habe. Das war toll, aber für mich war es mühsam, den Vorträgen und Diskussionen zu folgen. Da habe ich beschlossen: Ab jetzt veranstalte ich jedes Jahr ein Literaturseminar für Menschen mit Hörschädigung.