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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2014
Fehlbar
Was die Affäre Limburg lehrt
Der Inhalt:

Aufgefallen
Der Provokateur

von Michael Damm vom 11.04.2014
»Ruhiges Theater ist totes Theater«, sagt der Konstanzer Intendant Christoph Nix und und polarisiert. Demnächst pilgert er zum Papst
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Ein Theater steht unter Polizeischutz, Schauspieler fühlen sich bedroht, der türkische Generalkonsul protestiert – eigentlich könnte Christoph Nix, der Intendant des Stadttheaters Konstanz, stolz sein auf so viel Aufsehen. Und insgeheim ist er es auch, denn er provoziert gerne. Doch derzeit ist er vor allem damit beschäftigt, den Streit mit der türkischen Gemeinde etwas zu entschärfen, damit die Schauspieler in Ruhe weiterarbeiten können.

Das umstrittene Stück am Konstanzer Theater ist ein Märchen, allerdings ein sehr grausames. Es erzählt die Geschichte des sterbenden Thovma, der Zeuge des Pogroms an den Armeniern 1915 wird. Da die Rede vom »Völkermord an den Armeniern« unter vielen Türken Hass produziert und in der Türkei mit Gefängnis bestraft wird, musste