Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2013
Tödliche Hetze
Sozialethiker Friedhelm Hengsbach: »Wir brauchen Zeitrebellen«
Der Inhalt:

»Unser Geld ist sicher, auch wenn es draußen kracht«

von Wolfgang Kessler vom 12.04.2013
In Zypern oder Griechenland könnten regionale Währungen die Kraft der Menschen zur Selbsthilfe stärken. Wie in Brasilien
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Die Finanzkrise in Europa hinterlässt immer tiefere Spuren: In Zypern sind Handwerk und Handel eingebrochen. In Athen hat jedes vierte Geschäft geschlossen, in Portugal schließen landesweit Betriebe. Dennoch hält die Europäische Unionan ihrer Sparpolitik fest. Auch Wachstumsprogramme sind nicht in Sicht.

Wenn jedoch teure Programme nicht erwünscht sind, warum unterstützt die Europäische Union dann nicht wenigstens kleinere Projekte wie regionale Währungen, die den Menschen vor Ort viel bringen können? Wie Beispiele aus Brasilien zeigen.

Dort sind 67 sogenannte komplementäre Währungen in Umlauf – komplementär meint, dass sie die Landeswährung Real ergänzen, nicht ersetzen. Die wichtigste heißt »Palmas« und wird von den mehr als 30 000 Bewohner