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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2013
Tödliche Hetze
Sozialethiker Friedhelm Hengsbach: »Wir brauchen Zeitrebellen«
Der Inhalt:

Franz Jalics

von Hartmut Meesmann vom 12.04.2013

Der JesuitenpaterFranz Jalics hat in einer neuerlichen Erklärung klargestellt, dass er und sein Mitbruder Orlando Yorio 1976 »nicht von Pater Bergoglio angezeigt wurden«. Die beiden waren damals in ein Elendsviertel gegangen und seien dann »wegen einer Katechetin verhaftet worden, die später in die Guerilla eintrat«. Jalics heute: »In der argentinischen Jesuitenprovinz und in kirchlichen Kreisen wurden schon in den Jahren davor falsche Informationen verbreitet, dass wir darum ins Elendsviertel gezogen sind, weil wir selber zur Guerilla gehörten. Das war nicht der Fall. Meiner Vermutung nach sind diese Gerüchte der Grund, weswegen wir nicht sofort freigelassen worden sind.« Jorge Bergoglio, der heutige Papst, war damals der zuständige Provinzial. Er hatte Jalics und Yorio aufgefordert, die Elendsviertel zu ihrem eigenen Schutz zu verlassen. Trotz der Gehorsamsverweigerung soll er sich um die Freilassung der beiden bemüht haben, wie Zeugen aus jener Zeit glaubhaft versichern. Laut der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« hält sich in der Familie des inzwischen verstorbenen Orlando Yorio die Ansicht, Bergoglio habe die beiden Jesuiten damals nicht ausreichend vor Gerüchten und Beschuldigungen geschützt.

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