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»Hab acht, was man mit dir macht«

Gegen eine angepasste Service-Kirche und weich gespülte Wellness-Religion setzt der Schweizer Pfarrer und Dichter Kurt Marti einen Gott, der die Emanzipation und das Glück seiner Menschen will, der zum Widerstand anstachelt
von Christian Feldman vom 04.05.2012
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Der Durchbruch kam mit den »Leichenreden« 1969: Über 50 000 Exemplare wurden in den folgenden zwanzig Jahren verkauft, für einen Gedichtband heutzutage ein phänomenaler Erfolg. Ausgerechnet ein Pfarrer, Kurt Marti, kämpfte mit dieser hintersinnigen, bisweilen boshaften Lyrik gegen die Verlogenheit der üblichen Grabreden und gegen das gedankenlose Wiederholen inhaltsleerer, frommer Floskeln.

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