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Der alte Mann und das Tränenmeer

von Thomas Seiterich vom 07.04.2000
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Er erwies sich als ein souveräner Pontifex. Im besten Sinn des Wortes: Als ein Brückenbauer. Zwischen Juden, Christen und Muslimen. Und zu Arabern, Palästinensern, Israelis. Papst Johannes Paul II. auf seiner lang ersehnten »Pilgerreise ins Heilige Land«.

Ein theologisch, liturgisch, diplomatisch und politisch viele Jahre lang sorgsam vorbereiteter Dreischritt ist zu Ende. Er begann im Februar mit der Reise ins Land der Hebräischen Bibel, auf den Moses- und Gottesberg Sinai. Er setzte sich fort in Rom mit dem großen Mea Culpa, der feierlichen Bitte um Vergebung für all die Verbrechen der Kirche. Und er vollendete sich nun im Gebet an der Jerusalemer Tempelmauer, im Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem sowie im Dialog mit den Muslimen auf dem Jerusalemer Tempelberg vor der Al-Aksa-Moschee. Seine Lebens- und Glaubensges