Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2021
Lügen! Vertuschen! Diskriminieren!
Jetzt gilt es, Farbe zu bekennen
Der Inhalt:

Die Schweiz nach dem Burka-Verbot

vom 26.03.2021
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Mit knapper Mehrheit haben die Schweizer ein Burka-Verbot beschlossen. Es ist bereits das zweite erfolgreiche Volksbegehren, das sich gegen ein Symbol des islamischen Glaubens wendet. Doch anders als beim Minarettverbot kommentierten die katholischen Bischöfe und die Schweizer Evangelische Allianz das Ergebnis verhalten zustimmend. Eine Totalverhüllung der Frau komme ihrer Nichtbeachtung gleich, hieß es. Kritik äußerte dagegen der Präsident des Israelitischen Gemeindebundes Ralph Lewin: »Es geht nicht an, dass wir Kleidungsvorschriften in die Verfassung schreiben.« Er sieht eine »gefährliche Entwicklung« gegen Minderheiten, die auch Juden treffen könnte. Pascal Gemperli, Sprecher der Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz, sagte, er fürcht