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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2017
Angriff auf die freie Wahl
Wie Datenjäger die Demokratie gefährden
Der Inhalt:

Schau mich an!

Ausstellung. Suleiman ist 21 Jahre alt und stammt aus dem Irak. Grete ist 92 und aus Ostpreußen geflohen. Nour ist 53 und Tadschikin. Die Gesichter dieser so verschiedenen Flüchtlinge sind jetzt in einer Ausstellung zu sehen, die ab sofort in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens präsentiert wird: »Schau mich an! Gesicht einer Flucht«. Neben ihren großformatigen Fotos erzählen die Geflohenen ihre Geschichte: Wer sie sind, warum sie fliehen mussten, was sie unterwegs erlebt haben. Auch Deutsche, die im Zweiten Weltkrieg und in der DDR Flucht und Vertreibung erlebten, kommen zu Wort. Engagierte des Asylkreises Haltern am See und die Journalistin Gerburgis Sommer haben die Ausstellung ins Leben gerufen. Die Geschichten sind bereits in ein Theaterstück für Schulkinder eingegangen. Und ein Arbeitgeber wurde durch eines der Porträts auf einen jungen Mann aufmerksam und bot ihm ein Praktikum an – inzwischen ist ein Ausbildungsvertrag unterschrieben. Gegen eine Spende kann die Ausstellung ausgeliehen und an weiteren Orten gezeigt werden. Die Veranstalter sind auf der Suche nach Sponsoren, um das Projekt auszuweiten.

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