Frohes Sterben
Roman. Lässig-nonchalant haben sie ihr Leben geführt, die fünf braungebrannten Erfolgstypen: der Spitzenjurist Wilhelm, der Softwareunternehmer Ernst, der Theaterintendant Siegfried, der Chefredakteur Carl und der Lebensmitteltechnologe Heinrich. Jetzt sind sie alt und erschrecken vor den ersten Zeichen der Hinfälligkeit. »Und jetzt ist Heulen und Zähneklappern – Drittezähneklappern«: Bisweilen schreibt er ein wenig albern und nicht sehr stilsicher, der vom Feuilleton hoch gepriesene Christoph Poschenrieder. Und seine Helden sind alles andere als sympathisch: Egomanen, Heuchler, reiche Zyniker. Aber der Plot ist gut, ungewöhnlich – und zwingt unaufdringlich zum Nachdenken.
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