Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2016
Der neue Mensch
Jens Reich über Fluch und Segen der Gen-Medizin
Der Inhalt:

El Niño und der afrikanische Löwe

von Philipp Hedemann vom 25.03.2016
Die Warnungen vor einer Hungerkatastrophe in Äthiopien mehren sich. In Wirklichkeit gelingt es dem Land, wenigstens teilweise aus dem Teufelskreis von Dürre und Hungersnot auszubrechen
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Als im Frühjahr die »Belg«-Niederschläge ausblieben, wussten die Bauern und Hirten in Äthiopien, dass eine schwere Zeit anbrechen würde. Als im Sommer auch die Kiremt-Regenzeit in einigen Regionen fast ganz ausfiel, wussten sie, dass eine katastrophale Zeit anbrechen würde. Viele, die die Hungersnot von 1984 überlebt hatten, fühlten sich an die Dürre erinnert, der rund eine Million Menschen zum Opfer fielen.

Im vergangenen Jahr fielen die Ernten in einigen Landesteilen bis zu neunzig Prozent geringer aus. Ursache der Dürre ist das Wetterphänomen El Niño, das auftritt, wenn die Ozeane im großen Umfang Hitze an die Atmosphäre abgeben. Als Folge könnten nach Prognosen der Vereinten Nationen und der äthiopischen Regierung in diesem Jahr rund 400 000 Äthiopier von schwerer