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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2014
Das Genmais-Komplott
Wie Konzerne eine Technologie durchsetzen, die keiner will
Der Inhalt:

Personenund Konflikte

vom 28.03.2014

Karl-Heinrich Melzer, Probst und Leitungsmitglied der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, hat Kriterien für den Einzug gleichgeschlechtlicher Paare in Pfarrhäuser beschrieben. Nach einem Beschluss der Landessynode der Nordkirche sollen Pastoren, die in eingetragenen homosexuellen Lebenspartnerschaften leben, künftig heterosexuellen Paaren kirchenrechtlich gleichgestellt werden. Der Lebenspartner oder die Lebenspartnerin sollte demnach evangelisch sein, wenigstens aber einer Kirche angehören. »Wichtig ist, dass definiert wird, was das Zusammenleben im Pfarrhaus ausmacht«, sagte Melzer. »Dazu zählen Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und gegenseitige Verantwortung.« Mit dem Gesetz würden gleichgeschlechtliche Partnerschaften aus einer rechtlichen Grauzone herausgeholt.

Annette Schavan, frühere Bundesbildungsministerin und CDU-Mitglied, hat den Vorwurf der Täuschung erneut »entschieden zurückgewiesen«. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte die Klage Schavans gegen den Entzug ihres Doktortitels abgewiesen und erklärt, dass sie bei der Erstellung ihrer 1980 erschienenen Dissertation bewusst getäuscht habe. Schavan erklärte, sie wolle die schriftliche Fassung des Urteils prüfen und ließ zunächst offen, ob sie das Oberverwaltungsgericht Münster als nächste Instanz anrufen wird. Annette Schavan wird deutsche Botschafterin im Vatikan.

Arndt Geiwitz, Insolvenzverwalter der insolventen kirchlichen Verlagsgruppe Weltbild, plant die Streichung mehrerer Hundert Arbeitsplätze am Stammsitz von Weltbild in Augsburg. Von den bisherigen 1600 Vollzeitstellen könnten nur rund 1000 übrig bleiben, heißt es in einem Bericht der Augsburger Allgemeine. Die katholische Kirche als bisheriger Eigentümer werde aber dafür sorgen, dass der Einkommensverlust der bisherigen Mitarbeiter nicht zu hoch ausfalle. Durch einen Wechsel in eine Transfergesellschaft würden sich zugleich auch deren Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz erhöhen. Die Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck sowie mehrere Finanzinvestoren sollen an einer Übernahme von Weltbild interessiert sein. Der Kölner V

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