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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2013
Unser Papst?
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 22.03.2013

Julia Klöckner, Karl-Josef Laumann und Björn Thümler, Vorsitzende der CDU-Oppositionsfraktionen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben sich in einem gemeinsamen Positionspapier gegen die Abschaffung des Sitzenbleibens gewandt. Die drei rot-grünen Landesregierungen dieser Länder planen, die Zwangswiederholung von Schuljahren abzuschaffen. Im pädagogischen Streit über das Sitzenbleiben entscheide sich auch der »zukünftige Stellenwert des Leistungsgedankens«, erklären die drei Oppositionspolitiker dagegen. Das Leistungsprinzip sei »eines der revolutionärsten demokratischen Prinzipien«. Freie Gesellschaften hätten Leistung an die Stelle von Kriterien wie Geldbeutel, Geldadel oder Geschlecht gestellt. Die Schule dürfe sich nicht vollständig von den Spielregeln der Gesellschaft abkoppeln.

Ilse Aigner, Bundesministerin für Verbraucherschutz, hat die Forderung von Grünen und Linkspartei zurückgewiesen, ein Holzkreuz im Besucherraum ihres Ministeriums abzuhängen. »Solange ich Ministerin bin, bleibt es hängen«, erklärte Aigner. Zwei Abgeordnete der hessischen Grünen hatten moniert, ein den christlichen Glauben symbolisierendes Kreuz in dem öffentlichen Raum widerspreche der klaren Trennung von Staat und Kirche. Für die Linkspartei sagte die Abgeordnete Ilja Seifert, Ministerien seien »weder Gottes- noch Parteihäuser«. Aigner verwies darauf, dass das Kreuz die Religionsfreiheit nicht beeinträchtige.

Gianluigi Nuzzi, italienischer Journalist und Autor des Vatileaks-Bestsellers »Seine Heiligkeit – die geheimen Briefe aus dem Schreibtisch von Papst Benedikt XVI.« ist vom Vatikan die Presse-Akkreditierung während der Zeit des Konklaves verweigert worden. Nuzzi hatte Dokumente, die ihm der ehemalige päpstliche Kammerdiener Paolo Gabriele zugespielt hatte, zu einem Enthüllungsbuch über die Machenschaften der Kurie verarbeitet. Der Journalist bezeichnete die Entscheidung des Pressesaals des Heiligen Stuhls als »obskurantistisch«. Sie sei das Gegenteil von Transparenz und Pressefreiheit.

Marco Feliciano, evangelikaler Pastor, ist vom brasilian

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