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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2020
Menschen statt Grenzen
Wie eine Feministische Außenpolitik die Welt verändern könnte
Der Inhalt:

Erlangen verbietet Schottergärten

vom 13.03.2020

Die Stadt Erlangen verbietet, dass bei Neu- und Umbauten künftig geschotterte Steingärten angelegt werden. Das schreibt eine neue Satzung der Stadt vor. Alle Appelle an Bauherren, freiwillig auf »Steinwüsten« zu verzichten, hätten nichts gebracht, sagte Baureferent Josef Weber. Die Stadt wolle dafür sorgen, dass es in Vorgärten grünt und blüht, damit Bienen und andere Insekten Nahrung finden. Außerdem sollen Grünflächen und Pflanzen dazu beitragen, das Kleinklima in Siedlungen zu verbessern. Schottergärten hingegen speichern Wärme und geben diese wieder ab. Dadurch wirkt im Sommer Hitze intensiver. Erlangen ist die erste Stadt im Freistaat Bayern, die gegen Schottergärten vorgeht. Naturschützer setzen sich seit Langem dagegen ein. Ein Berliner Biologe zum Beispiel prangert auf seinem Instagram-Kanal diese Steinwüsten satirisch an. Er hat schon mehr als 53 000 Abonnenten.

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