Räumung im Paradies
Pelikane versammeln sich in der mexikanischen Mecoacan-Lagune bei Paraiso. Das Land ist von Mangrovenwäldern umgeben, die die Küste vor Stürmen und Überflutungen schützen und zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde zählen. Dieses Land gehört dem staatlichen Ölkonzern Pemex. Der hatte es in den 1970er-Jahren erhalten, aber nie genutzt, sodass tropische Wälder und seltene Tierarten wie bedrohte Schlangen, Schildkröten und Vögel sich hier ausbreiteten. Damit war es im November vorbei, als Pemex begann, einen breiten Mangrovengürtel abzuholzen, um Platz für eine neue Raffinerie zu schaffen. Die Umweltbehörde hat die Abholzungen jetzt gestoppt und eine Umweltverträglichkeitsprüfung verlangt, bevor es weitergehen kann. Wer am Ende gewinnt – Naturschutz oder Unternehmensinteressen –, ist noch offen.
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