Österreichs Protestanten verlieren Feiertag
In Österreich war der Karfreitag bislang für Protestanten, Altkatholiken und Methodisten arbeitsfrei. Wenn sie dennoch arbeiteten, erhielten sie als Ausgleich einen höheren Lohn durch Feiertagszuschlag. Gegen diese Regelung klagte ein Atheist wegen Diskriminierung – und der Europäischen Gerichtshof (EuGH) gab ihm recht. Seitdem suchte die österreichische Regierung nach einer Lösung. Nun soll der Karfreitag für alle abgeschafft werden. Gleichzeitig wird ein »persönlicher Feiertag« eingeführt, den die Arbeitnehmenden selbst wählen können. Bedingung dafür ist, dass sie diesen Tag drei Monate im Voraus ankündigen. Allerdings wird dieser Tag als regulärer Urlaubstag angerechnet, sodass unterm Strich der Feiertag entfällt.
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