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Von Bischofs Gnaden

Eine Ehe, zwei Konfessionen, ein heiliges Brot: Jetzt darf man es gemeinsam essen
von Britta Baas vom 09.03.2018
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Wer hatte eigentlich darauf gewartet? Die katholische Deutsche Bischofskonferenz verkündete am Ende ihrer Frühjahrsvollversammlung, sie habe beschlossen, dass konfessionsverschiedenen Ehepartnern die gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie künftig möglich sein solle: im Einzelfall. Und wenn der evangelische Part »die katholische Eucharistie-Auffassung« teile. Manche katholischen Verbände lobten daraufhin den Beschluss der Bischöfe als »wichtigen Schritt auf dem Weg der Ökumene«. Gibt es doch in Deutschland so viele konfessionsverschiedene christliche Ehen wie in keinem anderen Land.

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