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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2018
Der Kampf um den Sand
Die Gier nach dem Rohstoff bedroht Mensch und Umwelt
Der Inhalt:

Von Bischofs Gnaden

von Britta Baas vom 09.03.2018
Eine Ehe, zwei Konfessionen, ein heiliges Brot: Jetzt darf man es gemeinsam essen

Wer hatte eigentlich darauf gewartet? Die katholische Deutsche Bischofskonferenz verkündete am Ende ihrer Frühjahrsvollversammlung, sie habe beschlossen, dass konfessionsverschiedenen Ehepartnern die gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie künftig möglich sein solle: im Einzelfall. Und wenn der evangelische Part »die katholische Eucharistie-Auffassung« teile. Manche katholischen Verbände lobten daraufhin den Beschluss der Bischöfe als »wichtigen Schritt auf dem Weg der Ökumene«. Gibt es doch in Deutschland so viele konfessionsverschiedene christliche Ehen wie in keinem anderen Land.

Faktisch liest sich das, was geschehen ist, als die Absegnung einer seit Langem auch ohne bischöflichen Segen geübten Praxis. Es gibt ihn häufig: den Pfarrer, der die heilige Kommunion wissentlich an ka

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