Seiner Zeit voraus

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In über sechzig Jahren ist sein Werk gewachsen. Und er selber hat diesen Wachstumsprozess einmal mit konzentrischen Kreisen verglichen. Sie gehen von einer Mitte aus und erweitern sich, Kreis für Kreis.
1957 beginnt Hans Küng mit einer brillanten Dissertation zur Rechtfertigungslehre, einem zentralen Lehrsatz des Protestantismus, und arbeitet sich in das Werk des damals größten protestantischen Theologen, Karl Barth, so ein, dass er einen Konsens feststellen kann zwischen ihm und der – recht verstandenen – katholischen Lehre. Eine Pioniertat mit unschätzbaren Folgen für die Ökumene zwischen Katholiken und Protestanten. Dreißig Jahre ist Hans Küng damals alt, und sein Name hat Signalwirkung für eine neue, zeitgemäße katholische Theologie.
Im Konflikt mit Rom
Karl-Josef Kuschel, geboren 1948, war bis zu seiner Emeritierung 2013 Professor für Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs in Tübingen, bis 2009 Vizepräsident der Stiftung Weltethos. 2015 berief ihn der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in den Stiftungsrat zur Vergabe des jährlichen Friedenspreises.
