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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2018
Der Kampf um den Sand
Die Gier nach dem Rohstoff bedroht Mensch und Umwelt
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 09.03.2018

Nichts ändert sich

Zu: »Was ist der Mensch wert?« (3/18, Seite 12-15)

»Krieg darf um Gottes willen nicht sein«, zitieren Sie den Weltrat der Kirchen 1948. Effekt: (nahe) null! Allen derzeitigen Kriegsherren stehen Religionsführer zur Seite, zumindest schweigend. In Syrien christliche und islamische, in Myanmar buddhistische und hinter Putin orthodox-christliche. Mein Glauben an die Ernsthaftigkeit der gemeinsamen Kriegsablehnung durch die Weltreligionen ist gestorben! Der Papst empfängt Erdogan – nichts ändert sich am völkerrechtswidrigen Einfall der Türkei in Syrien! Von islamischen Religionsführern in der Türkei oder in Saudi-Arabien (Jemen!) ist mir nichts an Widerstand bekannt. Karlheinz Fritz, Bad Camberg

Da schreibt Frau Röder so einen wunderbaren Artikel und lässt Mesut Özil bei Real Madrid spielen, wo er seit geraumer Zeit nicht mehr spielt. Wenn ich den Artikel im Unterricht einsetze, was ich vorhabe, fragen sich die Schülerinnen und Schüler, ob das andere auch so nachlässig recherchiert sei. – Hmm? Birgit Schüller, Aachen

Besseres als Strafrecht

Zu: »Mea culpa?« (3/18, Seite 26-30)

»Es gibt keine Person jenseits des Gehirnes.« Der Satz markiert ein neurowissenschaftliches Dogma, das derjenige infrage stellen wird, der Nahtoderfahrungen kennt. Die Betroffenen sprechen von einem klaren Bewusstsein und einer nie gekannten Denkfähigkeit während des klinisch toten Zustandes. Es scheint eben doch eine Person jenseits des Gehirnes zu geben, eine Instanz, die sich nur über die Spanne des menschlichen Lebens mit dem Gehirn verknüpft. Nur diese Instanz und nicht das Gehirn hat einen freien Willen und kann Verantwortung tragen. Gerhard Roth ist mit der Einsicht, dass auch das Ich das Gehirn bestimmen kann, schon nah dran. Der eingangs erwähnte Mörder ist dann eben doch verantwortlich für seine Tat. Claus Speer, Heilbronn

Jeder ist selbst verantwortlich, und das muss kulturell vermittelt werden u

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