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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2016
Gott suchen in Auschwitz?
Eine Begegnung mit Überlebenden
Der Inhalt:

Wo Minister Müller recht hat

von Michael Schrom vom 11.03.2016
Ein Bündnis von Entwicklungshilfe und Religionsgemeinschaften ist sinnvoll

Die Ankündigung von Entwicklungsminister Gerd Müller, die Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften zu verstärken, ist von Konfessionslosen und Atheisten als »völlig verfehlter Ansatz« kritisiert worden. Er verstoße zudem »gegen das Gebot der weltanschaulichen Neutralität«. Sie argumentieren: Dort, wo sich die Lebensbedingungen verbessern, büßen religiöse Überzeugungen an Bedeutung ein. Deshalb könne mehr Religion nicht die Antwort auf Entwicklungsprobleme sein.

Richtig ist: Bildung ist ein entscheidender Faktor in der Entwicklungshilfe. Sie ist die wirksamste Waffe gegen religiöse Bevormundung, Aberglauben, überkommene Tradition und autoritär-patriarchalisches Gedankengut. Doch der Umkehrschluss, wonach gebildete und wohlhabende Gesellschaften automatisch atheistisch sind, ist Unsinn. Er ist weder historisch haltbar noch eine sinnvolle Zuk

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