Wo Minister Müller recht hat
von
Michael Schrom
vom 11.03.2016
Die Ankündigung von Entwicklungsminister Gerd Müller, die Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften zu verstärken, ist von Konfessionslosen und Atheisten als »völlig verfehlter Ansatz« kritisiert worden. Er verstoße zudem »gegen das Gebot der weltanschaulichen Neutralität«. Sie argumentieren: Dort, wo sich die Lebensbedingungen verbessern, büßen religiöse Überzeugungen an Bedeutung ein. Deshalb könne mehr Religion nicht die Antwort auf Entwicklungsprobleme sein.
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Datum der Erstveröffentlichung: 11.03.2016

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