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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2015
Kann Religion Frieden?
Was die Macht des Terrors bricht
Der Inhalt:

Editorial: Liebe Leserin, lieber Leser,

kann Religion Frieden schaffen? Diese Frage stellt sich umso dringlicher, je intensiver im Namen von Religionen Krieg geführt wird. Die brutale, jede Menschenwürde mit Füßen tretende Gewalt des sogenannten »Islamischen Staates« lässt seit Langem selbst die Gutgläubigsten am Friedenspotenzial der Religionen zweifeln. Denn es sind Kräfte am Werk, die von sich behaupten, mit der Religion im Gepäck Waffengewalt ausüben zu dürfen, ja zu müssen. Einen islamischen Staat zu schaffen, in dem drakonisch gestraft wird, »Ungläubige« zu töten sind und Bildung verboten ist, sei angeblich Gottes Wille. Der Koran gebiete es, sagen die Kämpfer um den selbst ernannten Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi.

Kann Religion Frieden schaffen? So sicher nicht. Aber vielleicht anders? Hat sie ein Potenzial, das sie zur Vertrauenskraft macht? Das religiöse Akteure besonders geeignet erscheinen lässt, nicht nur direkte, sondern auch strukturelle und kulturelle Gewalt zu erkennen und zu verhindern? Danach fragt dieses Dossier.

Es wendet sich nicht nur einem missverstandenen Gott zu, sondern erzählt auch von der Kraft der Schwachen, von hilflosen Friedensappellen, von mutigen Friedensstiftern, von Projekten, Häusern und Gefängniszellen, in denen Menschen für Verständigung werben.

Kann Religion Frieden schaffen? Sie kann. Wenn man sie lässt.

Dieses Dossier zeigt, wie.

Eine friedensstiftende Lektüre wünscht Ihnen

Dieses Dossier wird getragen vom Konsortium Ziviler Friedensdienst, dem Liberal-Islamischen Bund, dem Ökumenischen Fri