Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2013
Wohin denn noch?
Abschied vom Wachstumswahn
Der Inhalt:

Mama, weine nicht!

von Jan Opielka vom 08.03.2013
Agnieszka K. pflegt in Deutschland alte Menschen.
Damit ihre Familie in Polen überleben kann
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Leider gibt es in Polen keine Arbeit für Frauen über fünfzig. Wenn ich zu Hause eine normale Tätigkeit fände, würde ich nicht in Deutschland arbeiten. Obwohl hier besser bezahlt wird. Es tut so weh, wenn ich meinen Mann und meinen Sohn in Polen zurücklassen muss. Die Trennung ist für mich das Schlimmste. Doch mir bleibt keine andere Wahl. Die materielle Situation hat mich gezwungen, im Ausland zu arbeiten. Sonst haben wir nicht genug zum Leben, wir drei, kein Leben in Würde.

Seit März 2012 arbeite ich nun als Pflegekraft in Deutschland; zuvor habe ich in Italien gearbeitet. Ich hatte schon Erfahrung in der Pflege, denn ich habe mich lange um meine Mutter gekümmert, die viele Jahre krank war und vor Kurzem gestorben ist. Sie war ein wunderbarer Mensch. Ich habe jetzt schon bei zwei Familien in De