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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2013
Wohin denn noch?
Abschied vom Wachstumswahn
Der Inhalt:

Frühstück ist fertig!

von Udo Taubitz vom 08.03.2013
Eine wertvolle deutsche Kultur löst sich in Coffee-to-go auf

Der Arbeitstag unserer Bundeskanzlerin beginnt meist um 7.30 Uhr: Angela Merkel bereitet für sich und ihren Mann das Frühstück. Ob sie zum Brötchenholen einen Bodyguard schickt, wissen wir nicht. Sicher ist: Das Frühstück ist des gesamtdeutschen Volkes liebste Mahlzeit. Trotzdem frühstücken an einem normalen Werktag nur noch 72 Prozent der Bundesbürger, von den Studenten nicht einmal die Hälfte. So lautet das Ergebnis einer Forsa-Umfrage. Frühstücksmuffel nennen zwei Hauptgründe für ihren Verzicht: keine Zeit (53 Prozent) und keinen Hunger (51 Prozent). Vor allem bei den Jungen unter dreißig fällt das Frühstück immer öfter aus.

Österreichs »Mr. Gesundheit«, Professor Hademar Bankhofer, warnt: »Die Energiereserven, die während der Nacht reduziert oder voll verbraucht worden sind, müssen wieder aufgefüllt werden. Zwan

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