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Peterborough ist Poliszboro

von Jens Mattern vom 13.03.2009
Etwa hundert Sprachen sollen mittlerweile in der Stadt mit ihren 160 000 Einwohnern gesprochen werden. Polizei und Sozialbehörden richten sich auf das Bleiben der EU-Migranten, vorwiegend Polen, ein. Manche Briten sagen: Genug ist genug
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Auf Streife am Nachmittag im ostenglischen Peterborough. Drei junge Männer mit kurzen Haaren trinken Bier in einem kleinen Park. Schulkinder in Uniform laufen an ihnen vorbei. Das Bier und die Männer stammen aus Polen. Der Polizist, der hinzukommt, kommt aus Litauen - »Ihr seid am Trinken? Das ist in der Öffentlichkeit verboten«, erklärt Linas Pekarskas; sein tschechischer Kollege Jaroslav Marek notiert die Namen. Die Polen nicken freundlich und stellen das Bier weg.

Pekarskas und Marek sind mehrsprachige Hilfspolizisten, Einwanderer in Uniform, und die pragmatische Antwort auf die vielen Arbeitsmigranten in Peterborough. Die Stadt steht in Großbritannien beispielhaft für die Probleme um die Arbeitseinwanderung aus der EU.

Seit der EU-Erweiterung 2004 und der damit verbundenen Öffnung des britischen

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