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Rom will das »unzüchtige Verhältnis« beenden

von Thomas Seiterich vom 10.03.2000
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Auch wenn gelehrte Staats- und Kirchenrechtler unwirsch die Brauen hochziehen: Es gibt »Sollbruchstellen« im fest gefügten Verhältnis zwischen Kirche und Staat. Niemand weiß darum so gut wie der Vatikan. Doch die Strategen rund um den bayerischen Präfekten der römischen Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, sinnen auf eine »konservative Revolution«. Denn ihnen scheint das Arm-in-Arm von Kirche und Staat längst als ein »unzüchtiges« Verhältnis, das es zu zertrümmern gelte.

Weshalb? Weil die Kirche ihrer Freiheit beraubt werde, so meint man im Vatikan. Dagegen müssten im »katholischen« Deutschland längst die Alarmglocken läuten. Doch unter den Bischöfen herrscht Leisetreterei. Sie wollen den Fehdehandschuh übersehen, sich unter Ratzingers Aggression »durchducken«. Doch dies kann kaum gelingen.

Die Kirche in den aus