Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2017
Wer ist Herr im Hirn?
Der Streit um den freien Willen
Der Inhalt:

Die Wahrheit über die Lüge

von Barbara Brüning vom 24.02.2017
Wie viel Ehrlichkeit ist eigentlich notwendig? In Zeiten von »Alternativen Fakten« stellt sich diese Frage neu
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Der mächtigste Mann der Welt lügt. Alle wissen es. Und es scheint ihm nicht einmal peinlich zu sein. Dabei lernt doch eigentlich schon jedes Kind, dass man nicht lügen soll. Warum eigentlich?

In den 1990er-Jahren hatte der amerikanische Psychotherapeut Brad Blanton die »Radical-Honesty«-Bewegung ins Leben gerufen. Radikale Ehrlichkeit preist er als ein Heilmittel gegen Angst, Depression, Konflikte und dysfunktionale Familien. Lügen bedeute, etwas zu sagen, das nicht wahr ist, oder Information zurückzuhalten, um jemanden zu manipulieren, sagt er: »Das bindet die Aufmerksamkeit. Du musst dich auf die Geschichte konzentrieren, die du erzählst, um dieses Bild von dir stimmig zu machen und aufrechtzuerhalten. Das nimmt dir jede Freiheit, dich auf das zu konzentrieren, was du eigentlich möchtest. Und